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Storys 25.5.22
MONCLER VOICES FREUDE

MIN HYUNWOO

Angesichts der bevorstehenden schönen Jahreszeit teilt Moncler Voices drei besondere Visionen von Sommer mit uns. Inspiriert von den Themen Liebe, Hoffnung und Lebensfreude erzählen uns die Fotografen Gray Sorrenti, Gabriel Moses und Min Hyundwoo, was der Sommer für sie bedeutet. Jede zutiefst persönliche Story spricht Bände. Zusammen bilden die verschiedenen Teile ein vielfältiges Mosaik, das einen facettenreichen und energiegeladenen Moncler Sommer verheißt. Mit völliger kreativer Freiheit nimmt uns jeder Fotograf mit auf eine Reise, bei der sich sein eigenes Umfeld und die typischen Moncler Codes vermischen: von leichten Daunenjacken und Westen bis hin zu Hüten und Moncler-Brillen aus der letzten Kollektion. Dabei präsentieren sie uns eine Auswahl authentischer Styles, die sie für ihre Freunde oder Mitarbeiter herausgesucht haben und sich perfekt für warme Tage oder lange Nächte in ihrem ganz eigenen Universum eignen.

Min erkundet die Lebensfreude in der Natur und nimmt uns mit seinen Bildern von kristallklarem Wasser und Sandstränden mit an die Küste Südkoreas. Ganz gleich, ob es sich um einen idyllischen Nostalgieort oder ein besonderes Kindheitserlebnis handelt, das sich in der Erinnerung verankert hat – Min nimmt in seinem kreativen Schaffensprozess eine zutiefst persönliche Perspektive ein. 

MIN HYUNWOO

Was bedeutet der Sommer für dich?

Der Frühling ist gerade vorbei und schon ist der Sommer da. Das ist der Moment, in dem mir bewusst wird, dass das Jahr schon wieder zur Hälfte vorbei ist. Wenn es im Hochsommer stickig und feucht ist, animiert mich das, nach Sinn und Freiheit zu suchen. Wenn ich zurückblicke, scheint es so, als wären viele gute Arbeiten im Sommer entstanden. Ich weiß nicht, was das bedeutet. Doch ging es für mich darum, den Augenblick und die Zeit festzuhalten. Damit man sich einfacher daran erinnern kann. Ich kann die Zeit nicht anhalten, aber es macht mich glücklich, wenn ich schöne Erinnerungen schaffe, im Hier und jetzt lebe und es genieße. Auf Koreanisch bedeutet Sommer „Frucht“. Ich habe es vor langer Zeit einmal nachgeschaut, weil ich neugierig war.


Deine Arbeit zeigt Rucksäcke im Vordergrund, Freunde, und einen endlosen Strand im Hintergrund. Das erinnert an einen freigeistigen Sommer, suggeriert aber auch eine Sichtweise auf das Thema Reisen. Stimmt das?

Ja, es geht hier um das Thema Reisen. Ich wollte das Gefühl der „Lebensfreude“ einfangen. Um ehrlich zu sein: Termine zu planen und ein bestimmtes Thema vorzubereiten, das hat sich für mich zunächst nicht natürlich angefühlt. Vor drei Jahren, als ich mich in einer Phase der kreativen Auseinandersetzung mit meiner Arbeit befand, habe ich mich einfach ohne Plan auf den Weg gemacht und willkürlich Fotos geschossen. Im Moment ist es mir wichtig, etwas Aufrichtiges zu schaffen. Also habe ich mir gedacht, ich nehme einfach noch einen weiteren Freund mit, nämlich „Moncler“. Ich habe ein paar gute Freunde zusammengetrommelt und eine Unterkunft gebucht, unser Essen und unsere Unternehmungen geplant und wir verbrachten zwei Tage zusammen, als wären wir auf einer Reise. Visuelle Perfektion ist wichtig, doch wollte ich, dass alles natürlich wirkt. Also habe ich bei diesem Trip keine Haar- oder Make-up-Artists mitgenommen. Ich wollte einfach, dass diesmal alles so ist, wie es ist. Im wahrsten Sinne des Wortes „freigeistig“.


Was bereitet dir in deinem täglichen Leben die größte Freude?

Auch wenn ich gerade sehr viel Zeit mit mir selbst verbringe, hat es mich immer schon glücklich gemacht, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Das ist bei mir heute nicht allzu anders. Es ist nur, dass ich etwas gefunden habe, was darüber hinaus geht. Neben dem gemeinsamen Lachen über lustige Dinge oder sich gegenseitig bei guten Ideen anzurufen, macht es mich glücklich, sich öfter zu sehen. Menschen zu haben, die mich auf meinem Lebensweg begleiten, und das zu genießen, was wir gemeinsam mögen. Ich habe versucht, aus Dingen in der Vergangenheit eine Bedeutung abzuleiten. Aber jetzt bin ich selbst in meinem alltäglichen Leben glücklich darüber, dass ich gelernt habe, nach vorne zu schauen. Wie ein Baum, der wachsen kann, ohne dass ihm Grenzen gesetzt werden.